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Tarifvertrag niedersachsen elektrohandwerk

% der Unternehmen mit Branchentarifvertrag ZDH hingegen fungiert als Dachorganisation für das vielfältige Handwerk. Das Handwerk ist nicht als ein einziger Sektor in Bezug auf die NACE-Klassifikation zu betrachten. Es umfasst eine Vielzahl von Unternehmen, die alle unter dem Dach des ZDH verbunden sind, z.B. bau- und innenbauliche Sorden, Elektro- und Metallhandwerk, Holzhandwerk, Textilhandwerk, Gesundheitswesen oder Grafikdesign. Die derzeitige Mitgliedschaft im BDA umfasst 71 Organisationen aus allen Branchen, dem Handwerk und dienstleistungen. BDA-Mitglieder sind (untere) Arbeitgeberorganisationen aus der Privatwirtschaft. Zu den Mitgliedern gehören branchen- und sektorübergreifende Verbände aus den Ländern der Länder. Es sei darauf hingewiesen, dass die Arbeitgeberverbände auf niedrigerer Ebene in der Regel sowohl ihrem branchenübergreifenden Verband auf regionaler Ebene als auch ihrem Branchenverband angeschlossen sind. So ist beispielsweise der regionale Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen (Metall NRW) angeschlossen: Wie oben beschrieben, bieten branchenspezifische Arbeitgeberorganisationen ihren Mitgliedern in der Regel eine Vielzahl von Dienstleistungen an. Neben ihrer Beteiligung an Tarifverhandlungen bieten sie Rechtsberatung und Informationsdienste an. Darüber hinaus vertreten sektorale Arbeitgeberorganisationen in der Regel die gemeinsamen Interessen und gemeinsamen Standpunkte ihres Sektors im Umgang mit anderen Institutionen wie Regierungsstellen, Gewerkschaften und Medien.

In Deutschland gelten in der Regel vier Organisationen als Spitzenunternehmen in Deutschland, d.h. die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Während alle vier häufig an bi-/dreiseitigen oder multilateralen Konsultationen zu Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfragen beteiligt sind, bezieht sich diese Studie nur auf BDA und ZDH als Spitzenorganisationen, die behaupten, die Tarifinteressen ihrer Mitglieder zu koordinieren. Der BDA berichtet, dass es keine strukturellen Veränderungen in Bezug auf die eigene Führung gegeben habe. Weitere Informationen über strukturelle Veränderungen in der Führung sektoraler Arbeitgeberorganisationen waren jedoch nicht verfügbar. Der ZDH betont, dass Frauen und Angehörige ethnischer Minderheiten bereits vor 2003 in der Führung einiger ihrer Mitgliedsorganisationen vertreten waren, und diese Situation hat sich seitdem nicht geändert.