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Tarifvertrag kirchliche krankenhäuser pflege

Es liegen keine Daten über die Tariferstattung im Gesundheits- und Sozialwesen vor. Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die Deckungsquote des Krankenhauspersonals (ohne Ärzte) auf der Grundlage einer Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus dem Jahr 2008. Sie zeigt, dass die meisten Krankenhausmitarbeiter durch sektorübergreifende Vereinbarungen (TVÖD, TdL) von VKA und TdL sowie ver.di/dbb tarifunion abgedeckt sind. Bitte beachten Sie, dass diese Vereinbarungen nicht für ausgelagerte oder in-house-Dienstleistungen wie Catering oder Industriereinigung gelten. Anders als bei Krankenhäusern liegen keine Daten über die Deckungsquote privater Pflegeanbieter vor. Vermutlich fallen mehr Arbeitnehmer unter kirchliche Richtlinien als tarifliche Vereinbarungen. Heritage Lifecare Coldstream Juli 2018 bis Juni 2019 Darüber hinaus kann die Bundesschlichtungsstelle im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz auch offiziell die Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen freiwilliger Berufsverbände von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und bestimmten anderen Verbänden anerkennen. Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist die größte in diesem Sektor tätige Gewerkschaft. Im Jahr 2009 hatte die DGB-Mitgliedsorganisation 2.138 200 200 Mitglieder (Beschäftigte und Beamte) in einem breiten Spektrum von privaten und öffentlichen Sektoren. Im Gesundheitswesen ist Ver.di an Tarifverhandlungen auf branchenübergreifender, sektoraler und betrieblicher Ebene beteiligt. Die Gewerkschaft Kirche und Diakonie, die gemeinsam mit Verdi Vereinbarungen mit kirchlichen Gremien abschließt. Da Berufsverbände und Gewerkschaften beide ein Mitspracherecht bei der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherer und der Arbeitgeberhaftpflichtversicherungen haben, werden sie in der Regel in Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung konsultiert.

Die BGW, die Arbeitgeberhaftpflichtversicherung der Gesundheitsdienste, spielt eine wesentliche Rolle bei der Förderung der Qualität der Betreuung, der Qualität der Ausbildung und der Qualität der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals. Die „Expertenkommission Pflege“ der BGW ist eine freiwillige Dialogstruktur, an der Berufsverbände, AWO, Verdi, Forscher und Politische Entscheidungsträger beteiligt sind. Sie zielt darauf ab, den sozialen Dialog auf nationaler Ebene zu fördern, und legt einen Nationalen Aktionsplan für Pflege auf den Weg. In mehreren Papieren wird ein Gesetz zur Klärung des beruflichen Umfangs und des Qualifikationsbedarfs von Pflegeberufen sowie zur Integration der ambulanten Pflegearbeit in Managed Care Services gefordert. Die BGW bietet eine Produktlinie von Maßnahmen zur Überwachung von Gesundheitsrisiken und der Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals und zur Verbesserung der Arbeitsorganisation auf Niederlassungsebene.